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Justin Eichmann von Justin Eichmann
aktualisiert am 5. November 2026 · 17 Min Lesezeit
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Ringlicht und Softbox: Licht für Videos

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Ranking & Kennzahlen

Ringlicht und Softbox: Licht für Videos

Disclaimer Hinweis zu diesem Artikel: Maße, Abstände und Farbtemperaturen stammen aus Herstellerangaben und allgemeinem Fachwissen zur Videoproduktion. Preise und Verfügbarkeit ändern sich laufend, bitte prüfe sie auf der jeweiligen Verkaufsseite. Das ist keine Kaufberatung im Sinne einer Garantie, sondern wie ich es sehe. Einleitung Ein Gesicht ohne Schattenkante am Kinn. Ringlicht und Softbox sind zwei Lichtformen, mit denen du dieses Bild auch ohne Studio hinbekommst, sobald du Abstand und Winkel richtig setzt. Das Ringlicht sitzt direkt hinter der Kamera und verteilt das Licht fast ohne Richtung über das Gesicht. Es hellt die Augen sichtbar auf, nimmt dem Gesicht aber fast jede Modellierung, weshalb es im Halbprofil schnell flach wirkt. Die Softbox steht dagegen seitlich, meist ungefähr 45 Grad zur Kamera, und baut mit einem sanften Übergang von Hell zu Dunkel Tiefe ins Gesicht. Genau dieser Unterschied entscheidet, welches Licht zu deinem Setup passt. Für den Einstieg reicht eine Softbox. Ein Modell mit 60 Zentimetern Kantenlänge steht auf einem Stativ ungefähr eine Armlänge vor dem Gesicht, leicht über Augenhöhe, und liefert genug Fläche für eine weiche Lichtkante. Das Ringlicht mit 26 bis 45 Zentimetern Durchmesser passt dagegen auf den Schreibtisch, liefert aber nur Frontlicht, und die Kamera muss mittig durch den Ring schauen. Bei Ringlicht und Softbox entscheidet der Platz im Raum mehr als der Preis. Der häufigste Fehler liegt im Hintergrund. Steht die Person direkt vor einer hellen Wand, fällt ihr Schatten genau dorthin, und jede kleine Kopfbewegung lässt ihn wandern. Schon wenige Schritte Abstand zur Wand reichen meist, damit der Schatten aus dem Bild verschwindet. Dazu kommt die Farbtemperatur. Tageslicht liegt grob bei 5500 Kelvin, viele LED-Leuchten lassen sich zwischen warm und kalt umstellen, und Mischlicht aus Fenster und Deckenlampe färbt die Haut von Sekunde zu Sekunde anders. Weißabgleich fixieren, alle Lichtquellen auf eine Temperatur bringen, dann bleibt der Hautton stabil. Der Raum kommt zuerst. Erst danach lohnt sich der Blick auf Stativ, Diffusor und Zubehör. Ich kenne das Gefühl, halb im Schatten zu sitzen, aus eigener Arbeit vor der Kamera, deshalb habe ich Herstellerangaben und Konditionen verglichen und das Wichtigste daraus sortiert. Der Hauptteil geht die beiden Lichtformen einzeln durch, mit Abständen, Kelvin-Werten und den Fällen, in denen sich der Kauf wirklich lohnt, und zeigt, ab welchem Budget das Zubehör überhaupt Sinn ergibt.

Warum Ringlicht und Softbox?

Ringlicht und Softbox lösen dasselbe Problem. Die Kamera zeichnet nur auf, was das Licht ihr liefert, und eine einzelne Lampe von oben oder von der Seite bildet ein Gesicht mit harten Schatten unter Augen und Nase ab. Dein Smartphone kann noch so gute Sensordaten liefern, das Bild wirkt trotzdem flach, weil dem Gesicht die Tiefe fehlt. Die Lösung ist eine weiche, möglichst große Lichtfläche nah an der Kamera, die Schatten auffüllt statt sie zu verschärfen. Genau da setzen beide Geräte an, nur an unterschiedlichen Stellen. Das Ringlicht arbeitet anders. Ein Modell mit gut 30 Zentimetern Durchmesser sitzt auf Augenhöhe und legt einen runden Glanzpunkt in die Pupillen, den Fotografen als Catchlight bezeichnen. Die meisten Ringlichter lassen sich zwischen 3200 und 5600 Kelvin einstellen, und genau darauf kommt es an: Mischst du Tageslicht vom Fenster mit dem warmen Ring, kippt die Hautfarbe ins Gelbe oder Blaue. Stell die Kamera deshalb auf festen Weißabgleich und richte ihn auf die Farbtemperatur des Rings aus. Das Ringlicht leuchtet nur einen engen Bereich aus, deshalb bleibt die Wand hinter dir schnell im Dunkeln, sobald du dich etwas nach hinten bewegst. Die Softbox arbeitet anders. Eine Box mit 60 mal 60 Zentimetern streut das Licht durch einen Diffusor über den ganzen Bereich, sodass Haut und Hintergrund gleichmäßig hell werden. Je näher du sie ans Motiv stellst, desto weicher fallen die Schatten, doch dafür wird der Lichtabfall steiler. Häufiger Fehler: Die Softbox steht direkt hinter der Kamera und nimmt dem Gesicht jede Modellierung, das Bild wirkt platt. Stell sie seitlich, etwa 45 Grad zur Kamera und leicht über Augenhöhe. Auf der Gegenseite genügt ein schwächeres Licht oder ein weißer Reflektor, der die dunkle Seite aufhellt.

Die Top-Auswahl im Vergleich

Ringlicht und Softbox
BildProduktIdeal fürAnsehen
OCF – One Click FacelessRinglicht für Talking-Head-VideosAnsehen OCF – One Click Faceless — öffnet in neuem Tab
Insta EasySoftbox für größere Szenen und TutorialsAnsehen Insta Easy — öffnet in neuem Tab
Hochformat Videos fürs BusinessHandyhalterung am Ringlicht befestigenAnsehen Hochformat Videos fürs Business — öffnet in neuem Tab

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Das Wichtigste in Zahlen
1

Welche Lichtquelle passt zu deinem Videoformat?

Ein 30-Zentimeter-Panel reicht am Schreibtisch. Sobald du dich im Raum bewegst, etwas in die Hand nimmst oder den Abstand zur Kamera vergrößerst, wandern die Schatten schnell über Gesicht und Hände, und dann brauchst du eine größere Fläche oder einen zweiten Winkel.

Ringlicht für Talking-Head-Videos

Für Talking-Head-Clips zählt das Gesicht. Ein Ringlicht mit 26 bis 36 cm Durchmesser setzt das Licht direkt vor die Linse, sodass Augen und Haut gleichmäßig ausgeleuchtet werden, ohne harte Schatten unter Nase und Kinn. Stell es auf Augenhöhe und etwa 60 bis 80 cm vor dein Gesicht, sonst wirkt die Stirn zu hell und das Kinn bleibt dunkel. Wer hinter sich einen dunklen Raum hat, merkt schnell, dass der Hintergrund schwarz bleibt; dafür taugt das Ringlicht allein nicht, und hier kommt die Softbox seitlich und etwas höher ins Spiel. Ringlicht und Softbox ergänzen sich nur, wenn die Softbox schwächer läuft als das Ringlicht.

Softbox für größere Szenen und Tutorials

Größere Szenen brauchen große Lichtflächen. Eine Softbox mit 60 x 60 cm verteilt das Licht auf einen Bereich, der für Tutorials mit Händen, Tastatur und Bildschirm reicht. Je näher du sie ans Motiv rückst, desto weicher fällt der Schatten, weil die leuchtende Fläche im Verhältnis größer wirkt. Steht sie frontal auf Augenhöhe, flacht sie jedes Gesicht ab. Ringlicht und Softbox ergänzen sich gut, wenn du die Schattenseite mit einem weißen Karton aufhellst, den du in Höhe der Kamera ausrichtest.

Tipp

„Achte bei der Wahl auf den Durchmesser des Ringlichts und die Größe der Softbox im Verhältnis zu deinem Motiv. Dimmbarkeit ist wichtiger als maximale Helligkeit, weil du das Licht an Raum und Tageszeit anpassen musst.“

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2

Ringlicht so ausrichten, dass Augen leuchten

Ein Ringlicht mit 33 Zentimetern Durchmesser deckt auf dem Schreibtisch meist Kopf und Oberkörper ab, während ein 26er eher für Nahaufnahmen taugt. Wo du das Licht hinstellst, entscheidet mehr über das Bild als die Helligkeitsstufe, und mit den folgenden Schritten bist du in wenigen Minuten fertig.

Ringlicht auf Augenhöhe platzieren

Kurz vor dem Einschalten entscheidet nur die Höhe. Stell das Ringlicht so ein, dass die Mitte des Rings knapp über dem Objektiv deiner Kamera sitzt, wenige Zentimeter höher als das Glas, und du blickst direkt in die Lichtfläche. Dann bilden sich zwei kleine helle Punkte in der Pupille, die sogenannten Catchlights, und unter dem Kinn fällt kein Schatten mehr ab. Steht die Leuchte dagegen tiefer, wirkt das Gesicht flach und die Augen matt, weil das Licht von unten kommt. Bei Ringlicht und Softbox gilt dasselbe: Die Lichtquelle sitzt auf Augenhöhe, nicht darüber, und ein Abstand von etwa 60 bis 80 Zentimetern zum Gesicht reicht meist für ein weiches Licht ohne harte Schattenkante auf der Nase.

Ringlicht mit Dimmfunktion anpassen

Dimm langsam runter. Fang auf mittlerer Stufe an und senk die Helligkeit Schritt für Schritt, bis dein Gesicht hell bleibt, ohne dass der Hintergrund ausbrennt und unter den Augen harte Ränder entstehen. Ein Ringlicht mit stufenloser Farbtemperatur von etwa 3000 Kelvin bis 5500 Kelvin gleicht Fensterlicht aus, wenn sich der Nachmittag verschiebt. Günstige Modelle flackern in den untersten Stufen oder schalten die Farbtemperatur nur in groben Sprüngen um. Wer Ringlicht und Softbox kombiniert, streut das Licht weicher, und an der Nasenspitze bleibt dann kein harter Schatten stehen.

Tipp

„Achte auf ein Stativ mit ausreichender Höhenverstellung, damit du das Licht ohne Umbauen anpassen kannst. Ein Gerät mit stufenlos regelbarer Helligkeit erleichtert die Feinjustierung deutlich.“

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3

Softbox als weiches Hauptlicht einsetzen

60 Zentimeter Kantenlänge genügen am Schreibtisch. Dabei entscheidet die Entfernung zum Motiv mehr als die Größe der Fläche: Je näher das Licht an deinem Gesicht steht, desto weicher fällt der Übergang von Hell zu Dunkel aus, und genau diesen Übergang trennt die Softbox vom harten Blitz.

Softbox seitlich neben der Kamera

Seitlich setzt du die Softbox ein. Stell sie etwa 45 Grad vom Gesicht weg auf, leicht über Augenhöhe, und zwar so, dass die Nase einen klaren Schatten auf die abgewandte Wange wirft. Steht die Softbox frontal, wirkt das Gesicht flach und die Poren treten gleichmäßig hervor. Wer zwischen Ringlicht und Softbox schwankt: Das Ringlicht gibt flaches Licht mit runden Lichtpunkten in den Augen, die Softbox formt das Gesicht, und ein 60 x 60 cm großes Modell reicht für Porträts am Schreibtisch. Mit einem weißen Karton auf der Schattenseite hebt sich die Wange ein wenig an, ohne den Kontrast ganz zu verwischen.

Diffusor-Stoff vor die Lichtquelle hängen

Hänge weißen Stoff vor die Lampe. Halte etwa 20 Zentimeter Abstand, damit die Hitze der Lampe den Stoff nicht erreicht und sich nichts verzieht. Nimm Nylon-Organza oder dünnen Musselin, denn eine Lage reicht, zwei Lagen schlucken so viel Licht, dass du die Belichtung deutlich hochziehen musst. Ein Stativ mit Klemme hält den Stoff ruhiger als Klebeband an der Lampe. Bei Ringlicht und Softbox fällt der Lichtverlust kaum auf, solange du sie nur als Zwischenschicht nutzt.

Tipp

„Achte auf einen Diffusor oder Stoffbezug. Denn er entscheidet, wie weich das Licht fällt. Eine Softbox mit Wabengitter erzeugt gerichtetes Licht und eignet sich eher für Akzente.“

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4

Schatten und Gegenlicht sauber kontrollieren

Ein 80-cm-Reflektor reicht oft schon, bevor du an teures Licht denkst. Harte Schatten entstehen selten, weil das Equipment fehlt. Meist treffen Hauptlicht und Gegenlicht ungeordnet von zwei Seiten gleichzeitig auf das Motiv, und genau das lässt sich mit wenigen Handgriffen in den Griff bekommen.

Reflektor aus Schaumstoff gegenüber

Gegenüber arbeitet eine weiße Platte. Sie wirft das Licht der Hauptlampe zurück auf die Schattenseite des Gesichts, ohne dass du Strom brauchst, und genau darin liegt ihr Vorteil gegenüber einer zweiten Lampe, die sonst Farbe und Härte verändert. Für Porträts reicht eine Platte mit etwa 50 mal 70 Zentimetern. Halte sie schräg, bis sie das Licht von Ringlicht und Softbox genau auf die dunkle Gesichtshälfte schickt, und rücke näher ran, wenn die Aufhellung schwach bleibt. Zu nah gehalten frisst die Platte den ganzen Schatten weg, das Bild wirkt dann flach und ohne Tiefe.

Fenster nicht im Rücken positionieren

Im Rücken fällt das Licht falsch. Dreh deinen Platz so, dass das Fenster seitlich zu dir steht, am besten im Winkel von etwa 90 Grad zu deinem Blick, dann fällt das Licht über eine Wange und modelliert Nase und Augen. Fehlt die Helligkeit auf der Schattenseite, ergänzt du mit Ringlicht und Softbox auf der anderen Seite, etwa auf Augenhöhe und mit rund 5000 bis 5600 Kelvin, passend zum Tageslicht. Ein schwaches Füllpanel reicht oft, weil es nur die Schatten aufhellt. Wer das Gegenlicht ignoriert, bekommt Gesichter, die sich in der Bearbeitung kaum noch retten lassen.

Tipp

„Ein weißer Reflektor auf der gegenüberliegenden Seite hellt Schatten auf, ohne dass du eine zusätzliche Lampe brauchst. Achte darauf, dass er gleichmäßig weiß ist, sonst färbt er das Licht.“

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Mit Stativ und Halterung stabil filmen

Der Standard am Kameraboden ist ein 1/4-Zoll-Gewinde, größere Stative und Rigs setzen oft auf 3/8 Zoll. Wer beide Maße vor dem Kauf abgleicht, vermeidet Adapter, die nie richtig sitzen.

Stativ mit Ringlicht-Halterung

Zieh die Klemme fest. Das Licht wandert sonst bei jeder Berührung nach unten, weil sich der Arm unter dem Gewicht langsam verdreht. Wer Ringlicht und Softbox am selben Stativ betreibt, sollte den Schwerpunkt möglichst über der Mittelsäule halten, denn ein seitlich ausladender Lichtkopf hebelt das ganze Stativ aus. Spreize die Stativbeine so weit, dass sie einen Winkel von rund 60 Grad bilden, und hänge bei dünnen Modellen einen Gewichtsbeutel an den Mittelhaken. Damit bleibt die Lichtfläche auch bei Berührung stehen.

Handyhalterung am Ringlicht befestigen

Schraub die Klemme aufs Stativ. Die meisten Ringlichter haben am Stativ ein 1/4-Zoll-Gewinde, das zu den üblichen Handyklemmen passt. Setz das Handy so in die Klemme, dass die Linse genau in der Mitte der Ringöffnung sitzt. Sonst sitzt du beim Filmen seitlich zum Ring, und das Licht fällt schräg auf die Wange. Wer Ringlicht und Softbox gleichzeitig nutzt, stellt das Stativ mit der Klemme besser nur auf festem Boden auf, weil ein dünnes Gestell mit schwerem Handy oben schneller kippt als gedacht.

Tipp

„Prüfe, ob die Halterung zum Durchmesser deines Ringlichts passt, bevor du kaufst. Ein Stativ mit Schwerpunkt unten steht bei Aufnahmen im Stehen deutlich ruhiger.“

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Hintergrund und Farbtemperatur harmonisch abstimmen

Eine Papierrolle mit 2,72 Meter Breite reicht bei Aufnahmen im Stehen oft für eine fugenlose Fläche, ohne dass man Kanten im Bild sieht. Ob Hintergrund und Licht zusammenpassen, hängt vor allem an der Farbtemperatur, die in Kelvin angegeben wird, und darum lohnt es sich, die Werte vor dem Kauf zu vergleichen.

Farbtemperatur an Tageslicht anpassen

Mittags liegt Tageslicht bei 5600 Kelvin. Abends wird es deutlich wärmer, und genau dieser Wechsel zwischen Vormittag und Abend lässt Fotos vom Fenster in wenigen Stunden kippen. Ringlicht und Softbox stellst du auf denselben Wert wie das Fenster. Hauttöne bleiben dann neutral, ohne Gelbstich und ohne Blaustich. Miss den Unterschied mit einer grauen Karte neben dem Gesicht und stell den Weißabgleich der Kamera manuell auf den abgelesenen Wert.

Heller Hintergrund mit Abstand

Halte Abstand zur Wand. Steht die Person nah an der Wand, wirft das Licht von vorn ihren Schatten als harte Kante auf die Fläche dahinter. Je weiter das Motiv von der Wand steht, desto unschärfer wird der Schatten, der dort landet, und bei 1 bis 2 Metern verliert er sich im hellen Hintergrund. Ringlicht und Softbox helfen dabei zusätzlich, weil ihre große Lichtfläche die Schattenkante weich zeichnet. Ein typischer Fehler ist, den weißen oder hellgrauen Hintergrund direkt an die Wand zu schieben, weil der Platz knapp ist; dann zieh Papier oder Stoff ein Stück nach vorn, bis hinter dem Kopf auf dem Foto nur noch ein sanfter Grauverlauf bleibt.

Tipp

„Ein neutraler Hintergrund in Weiß oder Grau, etwa 1 bis 2 Meter von der Wand entfernt, verhindert Schatten an der Wand. So bleibt dein Fokus auf dem Gesicht.“

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Häufige Fragen

Was davon wirklich zählt

Das Ringlicht kaufst du zuerst. Auf Augenhöhe gestellt bringt es beim Talking-Head sofort den größten Unterschied, und es braucht kaum Platz auf dem Schreibtisch neben dem Monitor. Die Softbox lohnt sich erst, wenn du ganze Szenen oder Tutorials mit mehreren Personen drehst, weil sie Stativ, Raum und etwas Geduld beim Ausrichten verlangt. Ehrlich gesagt stellst du das Dimmen am Anfang zu oft zu hell oder zu flach ein, bis du den Blick dafür hast. Und der Diffusor schluckt spürbar Licht, also musst du dafür mit höherer Empfindlichkeit oder mehr Lampenleistung rechnen.

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Wie viel kostet ein gutes Ringlicht für Videos?

Der Preis hängt vor allem von Durchmesser, Dimmbarkeit und mitgeliefertem Stativ ab. Größere Ringlichter mit stufenloser Helligkeitsregelung liegen meist höher im Preis. Den aktuellen Preis der Modelle findest du bei den Produktempfehlungen im Beitrag.

Ringlicht oder Softbox: Was ist für Anfänger besser?

Für Gesichtsvideos im Sitzen ist ein Ringlicht meist der einfachere Einstieg, weil es ohne viel Aufbau gleichmäßig ausleuchtet. Wenn du Tutorials mit Händen oder Produkten filmst, bringt eine Softbox mit größerer Fläche mehr Ergebnis. Viele starten mit dem Ringlicht und ergänzen später eine Softbox.

Welche Farbtemperatur braucht ein Videolicht?

Für Tageslicht-Setups liegt der passende Wert bei etwa 5600 Kelvin. Warmes Licht mit rund 3200 Kelvin passt eher zu Innenräumen mit Glühlampen. Entscheidend ist, dass alle Lichtquellen im Bild denselben Wert haben.

Wie groß sollte eine Softbox für Videos sein?

Eine Softbox mit 60 x 60 cm gilt als gängige Größe für Gesichter und kleine Szenen. Für größere Setups oder Produktaufnahmen kann eine größere Fläche sinnvoll sein. Die passende Größe hängt also vor allem davon ab, wie viel Raum du ausleuchten willst.

Brauche ich für das Ringlicht zwingend ein Stativ?

Ein Stativ ist empfehlenswert, weil es das Licht und die Kamera stabil hält. Ohne Stativ verrutscht die Position schnell, und die Ausleuchtung verändert sich während der Aufnahme. Achte auf eine verstellbare Höhe, damit du das Licht auf Augenhöhe bringen kannst.

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Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.

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